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Die Hütte und der Gründergeist

"Da müsst ihr mitkommen!“ tönt es im Zoom-Meeting mit dem Gründergeist-Team zu unserer Projektidee. Eigentlich wollten wir doch erst einmal eure Meinung hören, um zu wissen, was unsere Ideen auslösen. Denken wir uns und sind etwas unsicher, ob wir da schon hingehören. Die motivierenden Worte der Menschen hinter dem Bildschirm haben uns dann aber schnell überzeugt.

 

Ein paar Telefonate später sitzen wir tatsächlich im Auto und sind auf dem Weg in die Schweiz. Voll Spannung und Vorfreude auf ein kinderfreies und inspirierendes Wochenende mit bekannten und vielen unbekannten Gesichtern. Dann endlich in Aeschiried angekommen, können wir es kaum fassen. Die Hütte hat eine idyllische Aussicht und das Küchenteam verwöhnt uns mit einem kulinarischen Programm. Außerdem werden wir von vielen netten und inspirierenden Menschen herzlich willkommen geheißen. Es herrscht eine herrlich lustige und lockere Atmosphäre, die das Ankommen und Kennenlernen leicht macht. Wir merken schnell, dass jeder mit seinem Projekt und seiner Vision ernstgenommen und wertgeschätzt wird. Dadurch entsteht ein offener Austausch über mögliche neue Gemeindeformen.

Nachdem mein Kopf schon nach dem ersten Abend vor Überlegungen und Fragen raucht ist es gut, dass wir uns in den kommenden zwei Tagen strukturiert mit dem Thema Gemeindegründung beschäftigen werden. Ich merke, dass ich in die Zukunft denken und handeln möchte, agieren und nicht nur reagieren. Ich möchte mutig sein! Viele solcher Schlagworte, Ideen und Impulse aus den Inputs landen in meinem kleinen Gründergeist-Notizbuch. Es wird spannend, als wir uns zwei Gemeinden und Kirchen mit ihrer Geschichte genauer anschauen und einen Blick auf ihre Struktur werfen. Dann wird es für jeden von uns ganz praktisch. Mit dem Business Model Canvas gehen wir noch einmal tiefer in unsere Projektidee und visualisieren, was wir bedenken müssen. Wen wollen wir erreichen, welche Schlüsselkooperationen sind wichtig, wie werden Gelder generiert usw. Absolut begeistert davon, dass wir in Ruhe und ohne Ablenkung an das Thema herangehen können, kommt uns die Zeit zum Planen und Austauschen viel zu kurz vor.

Die gemeinsamen Tage gipfeln dann im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Gipfel. Wir genießen einen Gemeinschaftsabend auf dem Niesen und lassen das Wochenende so ausklingen. Bestärkt, ermutigt und voller Segen machen wir uns auf den Rückweg.

 

Was bleibt? Ich möchte beim Neuenbleiben. Auch wenn es turbulent wird, möchte ich weitergehen und den Aufbruch wagen.

 

Rebecca Lutz